Die Porzellansammlung August des Starken im Zwinger

Der Sammelleidenschaft August des Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen (1670-1733), verdankt Dresden eine der bedeutendsten Sammlungen chinesischen, japanischen und frühen Meissener Porzellans. Nicht nur ihr Umfang, sondern ihr hoher künstlerischer Wert, macht sie so besonders. Sie beinhaltet seltene und einzigartige Porzellanobjekte der Welt.

Ursprünglich bezog man das Porzellan aus China und Japan. Schon allein der Transport machte es sehr kostbar.  Bei den legendären Festen August des Starken wurde viel gegessen und getrunken, so mussten die exklusiven Gerichte entsprechend präsentiert werden. So entstand ein großer Bedarf an Geschirr, wobei man anfangs nicht unbedingt es als Essgeschirr benutzte.

In ganz Europa wurde fieberhaft nach dem Geheimnis der Porzellanherstellung gesucht. Gelungen ist es hier in Dresden. Die erste Manufaktur wurde von August dem Starken in Meißen gegründet, deshalb wird sie bis heute, Meissner Porzellan genannt.  Nicht nur die Schönheit der Porzellane, auch die mit ihr verbundene Geschichte fasziniert die Besucher in Dresden. Nach der prunkvollen Neugestaltung eines Teiles der Ostasien-Galerie im Oktober 2006 durch den New Yorker Architekten Peter Marino, erstrahlt 2010 auch der zweite Ostasien-Flügel im barocken Glanz

Gern erzähle ich Ihnen davon während einer Führung in der Porzellansammlung im Zwinger