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	<title>Stadtführungen Dresden Karolina Borowski &#124; deutsch und polnisch</title>
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	<description>Stadtführung Dresden - Erleben Sie Dresden mit Witz, Charme und Fachwissen</description>
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		<title>Der sympathischster Versprecher</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Borowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sympathische, humorvolle Frau, mit frechem Zopf, was ihr sehr gut stand, will mich ihren Begleitern vorstellen und sagt: und das ist unsere Leisereiterin!
Also meine T&#228;tigkeit ist:  leise reiten, oder Reise leiten…
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sympathische, humorvolle Frau, mit frechem Zopf, was ihr sehr gut stand, will mich ihren Begleitern vorstellen und sagt: und das ist unsere Leisereiterin!</p>
<p>Also meine T&#228;tigkeit ist:  leise reiten, oder Reise leiten…</p>
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		<title>Mein gelbes Schild</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Borowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als lizensierte G&#228;stef&#252;hrerin bekommt man, es ist wirklich eine Auszeichnung und man f&#252;hlt sich auch so, ein gelbes Schild mit Vor- und Nachnahmen und sogar dem Dresdner Wappen.
Darunter der Hinweis, dass ich zum Berufsverband der Dresnder G&#228;stef&#252;hrer geh&#246;re und der Spruch: mit uns durch Geschichte und Gegenwart Dresdens. Kurz nach meiner IHK-Pr&#252;fung 2006 und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als lizensierte G&#228;stef&#252;hrerin bekommt man, es ist wirklich eine Auszeichnung und man f&#252;hlt sich auch so, ein gelbes Schild mit Vor- und Nachnahmen und sogar dem Dresdner Wappen.</p>
<p>Darunter der Hinweis, dass ich zum Berufsverband der Dresnder G&#228;stef&#252;hrer geh&#246;re und der Spruch: mit uns durch Geschichte und Gegenwart Dresdens. Kurz nach meiner IHK-Pr&#252;fung 2006 und dem Eintritt in den Verband bekam ich endlich dieses Schild. Ich trug es mit Stolz auf der Brust! Es baumelte also an meiner Brusttasche als ich mit einer Gruppe unterwegs war, erst zu Hause merkte ich, dass es weg war. So ein Mist, wo suchen, wie finden? Ich wollte schon ein Neues beantragen, da kam ein Anruf. Ein nettes Dresdner Ehepaar fand es auf der Prager Str., googelte meinen Namen und so kam der Kontakt zustande. Oh, war ich froh.</p>
<p>Ich raste gleich mit dem Fahrrad los und bekam es zur&#252;ck. Und dann passierte es wieder, diesmal war ich in der S&#228;chsichen Schweiz unterwegs, ich war wirklich sauer auf mich und verzweifelt. Endstation der Tour war die Bastei, hier traf ich eine nette Kollegin, die mir Zeichen gab, sie m&#252;sse mich sprechen. Ich liess die Gruppe am Panoramablick zur&#252;ck und nu? Meine Kollegin fand das Schild auf der Festung K&#246;nigstein, wo ich zuvor war. So ein Gl&#252;ck! Jetzt passe ich noch mehr auf, in dem ich oft vergesse es mitzunehmen. So kann es nicht verloren gehen. Nein, nein, ich habe jetzt ein B&#228;ndchen und kann es mir um den Hals h&#228;ngen.</p>
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		<title>Borowski</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Borowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach vielen Jahren des Exotendaseins mit meinem Nachnamen, wird dieser immer g&#228;ngiger.
Auf der Prager Str. in Dresden gibt es seit ein paar Jahren schon ein Cafe, dass so heisst. Als es er&#246;ffnet wurde habe ich dort meinen Personalausweis gezeigt und gescherzt, dass ich wohl Anteile an dem Umsatz h&#228;tte. Man sagte mir, ich sei bestimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach vielen Jahren des Exotendaseins mit meinem Nachnamen, wird dieser immer g&#228;ngiger.</p>
<p>Auf der Prager Str. in Dresden gibt es seit ein paar Jahren schon ein Cafe, dass so heisst. Als es er&#246;ffnet wurde habe ich dort meinen Personalausweis gezeigt und gescherzt, dass ich wohl Anteile an dem Umsatz h&#228;tte. Man sagte mir, ich sei bestimmt schon die achte Person, die sich hier mit dem Nachnamen vorstellt, ich musste meinen Kaffee selbst bezahlen.  Das Cafe heisst so nach dem russischem Glask&#252;nstler, der die sch&#246;nen Leuchter und Vasen, die sich hier befinden, gefertigt hat.</p>
<p>Es gibt sogar einen Fernsehkommissar Borowski, den ich nat&#252;rlich sympathisch finde und gern gucke. Mein Sonntagskrimi muss einfach sein, auch wenn ich sonst wenig in die Kiste gucke. Bei einer Sch&#252;lerf&#252;hrung merkte ich, wie paar Jungs auf mein Namensschild starrten, zu einander fl&#252;sterten und hitzig debattierten. Schliesslich wurde wohl Einem von ihnen aufgetragen mich zu befragen. Der Junge ca. 9 Jahre alt, schaut zu mir hoch mit roten B&#228;ckchen und fragt cool: duuu,  sind sie die Schwester von Tim Borowski?</p>
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		<title>Der Dackel</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Borowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ausgiebieger Besichtigung g&#246;nnt man sich eine sch&#246;ne Pause. Ich bin mit dem &#228;lteren Ehepaar mit dem Flohmarkt-Erlebnis aus der Neustadt am Ende der F&#252;hrung angelangt. Ich weiss nicht mehr, wie wir auf den Hund kamen, sie erz&#228;hlen mir von ihrem seeligem Dackel.
Der war so schlau, er ging sogar allein Gassi. Gartent&#252;r auf, Hund raus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ausgiebieger Besichtigung g&#246;nnt man sich eine sch&#246;ne Pause. Ich bin mit dem &#228;lteren Ehepaar mit dem Flohmarkt-Erlebnis aus der Neustadt am Ende der F&#252;hrung angelangt. Ich weiss nicht mehr, wie wir auf den Hund kamen, sie erz&#228;hlen mir von ihrem seeligem Dackel.</p>
<p>Der war so schlau, er ging sogar allein Gassi. Gartent&#252;r auf, Hund raus, nach 20 Minuten war er wieder da. Doch manchmal kam er nicht zur&#252;ck, meistens dann, wenn ihn die Liebesgef&#252;hle &#252;berdackelten. Sobald eine H&#252;ndin im Umkreis von ca. 5 km l&#228;ufig war, war er f&#252;r l&#228;ngere Zeit verschwunden, dann kam er sehr mitgenommen aber gl&#252;cklich nach Hause und verschlief fast den ganzen Tag.</p>
<p>Eines Tages verf&#252;hrte er die Sch&#228;ferhunddame des BGS, (meine Begleiter lebten im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Schweiz) beide, der Dackel und die Sch&#228;ferh&#252;ndin brannten durch.</p>
<p>Die Aff&#228;re war nach gewisser Zeit beinahe vergessen, als eines Tages beim Spaziergang durch einen Nachbarort ein merkw&#252;ridiger, junger Hund gesichtet wurde. Ein struppiger, langer, schmaler K&#246;rper und auf&#228;llig langen Pfoten.</p>
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		<title>Flohmarkt in der Neustadt</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Borowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich begleite ein &#228;lteres, sehr nettes und interessiertes Ehepaar durch die Neustadt. Auf dem Weg zur Pfund´s Molkerei &#252;berqueren wir den Martin-Luther-Platz. Hier, vor der m&#228;chtigen Kirche steht eine Granitkugel, die, wenn das Wasser l&#228;uft, sich wie von Zauberhand bewegt &#8211; das Wasser ist abgestellt. Auf dem Brunnenrand sitzen zwei Kinder, wohl Geschwister, ein gr&#246;ssere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich begleite ein &#228;lteres, sehr nettes und interessiertes Ehepaar durch die Neustadt. Auf dem Weg zur Pfund´s Molkerei &#252;berqueren wir den Martin-Luther-Platz. Hier, vor der m&#228;chtigen Kirche steht eine Granitkugel, die, wenn das Wasser l&#228;uft, sich wie von Zauberhand bewegt &#8211; das Wasser ist abgestellt. Auf dem Brunnenrand sitzen zwei Kinder, wohl Geschwister, ein gr&#246;ssere Junge ca. 8 Jahre alt und sein kleineres Schwesterchen. Sie bauten ihre bunten Sch&#228;tze vor sich auf, die in der kalten Fr&#252;hlingsonne leuchten. Kleines, gr&#252;nes Auto, eine kaputte, bunte Halskette, die anderen Dinge habe ich vergessen,  auch eine grosse, leere und offene Blechdose, die wohl als Kasse dienen soll. Wir fragen h&#246;flich was sie denn hier machen und ob man hier was kaufen k&#246;nne. Jaaaa. Der Herr fragt was das gr&#252;ne Auto kosten soll und bekommt prompt die Antwort: 20,- Euro, sagt der Junge. Das ist aber sehr teuer! Nein, sagt die Kleine, 20 Cent! Wir kramen gemeinsam in unseren Geldb&#246;rsen und holen viele 10 und 20 Cent St&#252;cke und legen es in die grosse Kasse. Die Freude ist gross, die Augen leuchten. Ich frage was sie denn mit dem verdienten Geld nun machen werden, das M&#228;dchen guckt zu Seite und sagt, na sparen, auf die hohe Kante legen!</p>
<p>Wir verabschieden uns, w&#228;hrend der &#228;ltere Herr l&#228;chelt und sagt, das ist mein sch&#246;nstes Dresden-Andenken und das gr&#252;ne Auto wird vorsichtig in sein Rucksack gelegt.</p>
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		<title>Der entspannte Busfahrer</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 14:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Borowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Stadtrundfahrt gab es einen obligatorischen Halt an den Elbschl&#246;ssern.
Ich stand auf, drehte mich zu den G&#228;sten um und erz&#228;hlte die spanndende Geschichte &#252;ber die Schl&#246;sser und ihrer Bewohner. Der Busfahrer, ein lieber, sehr dicker, gem&#252;tlicher B&#228;r, machte es sich mit der Bildzeitung am Lenkrad gem&#252;tlich. Nach einer kurzen Weile h&#246;rte ich ein merkw&#252;rdiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Stadtrundfahrt gab es einen obligatorischen Halt an den Elbschl&#246;ssern.</p>
<p>Ich stand auf, drehte mich zu den G&#228;sten um und erz&#228;hlte die spanndende Geschichte &#252;ber die Schl&#246;sser und ihrer Bewohner. Der Busfahrer, ein lieber, sehr dicker, gem&#252;tlicher B&#228;r, machte es sich mit der Bildzeitung am Lenkrad gem&#252;tlich. Nach einer kurzen Weile h&#246;rte ich ein merkw&#252;rdiges Ger&#228;usch neben mir. Es begann leise und wurde immer lauter und st&#228;rker.</p>
<p>Die G&#228;ste h&#246;rten es auch, wir lachten alle sehr herzlich, was den Busfahrer bei seinem Schl&#228;fchen &#252;berhaupt nicht st&#246;rte, er schnarchte weiter bis ich ihm das Zeichen zur Weiterfahrt gab.</p>
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		<title>Wiener Schm&#228;h</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 13:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Borowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine nette Gruppe aus Wien. Mit viel Humor wurde dem schlechten Dezemberwetter getrotzt, die G&#228;ste blieben interessiert und aufmerksam. Wir witzelten &#252;ber die Habsburger und Wettiner, die G&#228;ste selbst trugen mit netten Anekdoten zur guten Stimmung bei.
Am Cholerabrunnen erz&#228;hlte ich &#252;ber die Sophienkirche und was mit der Ruine geschah.
Eine kleine, auf den ersten Blick unscheinbare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine nette Gruppe aus Wien. Mit viel Humor wurde dem schlechten Dezemberwetter getrotzt, die G&#228;ste blieben interessiert und aufmerksam. Wir witzelten &#252;ber die Habsburger und Wettiner, die G&#228;ste selbst trugen mit netten Anekdoten zur guten Stimmung bei.</p>
<p>Am Cholerabrunnen erz&#228;hlte ich &#252;ber die Sophienkirche und was mit der Ruine geschah.</p>
<p>Eine kleine, auf den ersten Blick unscheinbare Dame schaute mich beim Erz&#228;hlen sehr aufmerksam an, ihre Augen waren sch&#246;n, klar und temperamentvoll. Wir wollten weiter gehen, sie blieb immer noch stehen und sagte: wissen´s was, der Ulbrich war ein, jetzt kam das Wort mit grossem A und einem Loch hinten dran.</p>
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		<title>Tante Lotti wurde 90!</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 13:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karolina Borowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Tante Lotti w&#252;nschte sich keine Geschenke, sie hat ja Alles und braucht Nichts &#8211; in meinem Alter! Ihe Verwandten beschlossen ihr einen sch&#246;nen Geburtstag auszurichten und fragten bei mir  nach einem sch&#246;nen Tagesprogramm an.
Es begann mit einer Dampferfahrt, leider spielte das Wetter nicht mit, es regnete und wir sassen unter Deck. Die sch&#246;ne Aussicht entlang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tante Lotti w&#252;nschte sich keine Geschenke, sie hat ja Alles und braucht Nichts &#8211; in meinem Alter! Ihe Verwandten beschlossen ihr einen sch&#246;nen Geburtstag auszurichten und fragten bei mir  nach einem sch&#246;nen Tagesprogramm an.</p>
<p>Es begann mit einer Dampferfahrt, leider spielte das Wetter nicht mit, es regnete und wir sassen unter Deck. Die sch&#246;ne Aussicht entlang der Elbe wurde dennoch genossen.</p>
<p>Ich &#252;berreichte Tante Lotti mein kleines Geschenk, eine Mei&#223;ner Porzellan Gedenkmedaillie.</p>
<p>W&#228;hrend sie sich emp&#246;rte, sie wolle doch kein Geschenk, packten ihre krummen Finger bereits das P&#228;ckchen aus. Sie nickte zufrieden und steckte es gleich  in ihr Omi-T&#228;schchen ein. Wir stiegen aus. Tante  Lotti wollte absolut nicht gest&#252;tzt werden, sie packte fest den Griff ihres Gehstocks, wacklig aber trotzig kam sie ans Land. Hier wartete bereits das bestellte Taxi um sie &#252;ber das Blaue Wunder zu fahren, das schien ihr recht zu sein, es regnete noch. Der Rest der Gesellschaft spazierte &#252;ber die historische Br&#252;cke zur Standseilbahn. Es ging hinauf in den Luisenhof, wo eine festliche Tafel auf uns wartete. Tante Lotti sass v&#246;llig locker mir gegen&#252;ber und kramte in ihrem Omi-T&#228;schchen. Sie holte ihr Handy raus, guckte drauf und sagte, ach ja, der Horst, hat mir auch eine SMS geschrieben. Ich war v&#246;llig baff, wahrscheinlich sass ich da mit offenem Mund. Die 90ig j&#228;hrige besitzt ein Handy und kann damit gut umgehen. Was mir die Verwandten gleich best&#228;tigten.</p>
<p>Nach dem festlichen Mahl, war wirklich sehr sch&#246;n gedeckt, liebevoll serviert und es schmeckte gut.  Ich fand es sehr nett, dass ich mitessen durfte, g&#246;nnte mir aber nur eine Kleinigkeit. Nach dem Essen wurden wir zur Stadtrundfahrt abgeholt, es ging in die Altstadt, wo das n&#228;chste Highlight, was unser Geheimnis war, auf Tante Lotti wartete.</p>
<p>Im Zwinger wartete leibhaftig August der Starke. Er kam auf uns zu und gratulierte standesgem&#228;ss, k&#246;niglich der Dame. Auf die witzigen Gr&#252;sse, gab sie ganz freche Antworten und blieb einfach gelassen. Sie hackte sich beim August dem Starken, der ihr den Arm anbot ganz l&#228;ssig unter und lief recht flott neben ihm. Wir waren alle erstaunt, die Familie l&#228;chelte, dass das Gehen jetzt keine grossen Probleme machte. Allein das war ein Volltreffer.</p>
<p>Ich war ganz erleichtert, dass alle meine Ideen geklappt haben, trotz des Regens war es wirklich ein gelungenes Programm und ich werde Tante Lotti niemals vergessen. Sie drohte zum Schluss August dem Starken an, dass er ihr zum 100sten wohl auch gratulieren werde.</p>
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		<title>Polnische Pechv&#246;gel</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 13:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine etwas l&#228;ngere Geschichte in Kurzform geschrieben.
Wir, meine polnische Kollegin und ich warten auf zwei polnische Busse mit ca. 100 G&#228;sten, die um 10.00 Uhr in Dresden  ankommen sollten. Der erste Anruf erreicht uns um 9.45 Uhr, sie h&#228;tten sich verfahren, sind noch auf der tschechischen Seite. N&#228;chster Anruf, kl&#228;rt mich auf, dass der Reiseleiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine etwas l&#228;ngere Geschichte in Kurzform geschrieben.</p>
<p>Wir, meine polnische Kollegin und ich warten auf zwei polnische Busse mit ca. 100 G&#228;sten, die um 10.00 Uhr in Dresden  ankommen sollten. Der erste Anruf erreicht uns um 9.45 Uhr, sie h&#228;tten sich verfahren, sind noch auf der tschechischen Seite. N&#228;chster Anruf, kl&#228;rt mich auf, dass der Reiseleiter eine Abk&#252;rzung aus den polnischen Sudeten &#252;ber Tschechien unternehmen wollte, sich trotz GPS! total verfahren hat, und sie irgendwo bei Zittau herumkurven. Meine Hinweise bringen sie auf die Autobahn, Richtung Bautzen, also kann es noch ca. eine Stunde dauern. Wir trinken Kaffee, Tee, schlemmen beim B&#228;cker, gehen einkaufen und warten, warten, warten. Mein Handy ist schon leergelutscht, da selbst, wenn ich angerufen werde es etwas kostet. Endlich gegen 12.30 Uhr sehen wir zwei polnische Busse auf dem Theaterplatz rumkurven.</p>
<p>Die G&#228;ste sind erleichtert als sie endlich aussteigen k&#246;nnen, f&#252;r ca.300 km hatten sie etwa 7 Std. im Bus verbracht. Das ist ein Rekord! Das gro&#223;e Besichtigungsprogramm kann ja nicht mehr absolviert werden, es warten ca. 100 Haxen im reservierten Restaurant. Ich rufe an, dass es sp&#228;ter wird, aber wir wollen wenigstens einen Stadtrundgang unternehmen. So beginnen wir gleich hier auf dem Theaterplatz, das Wetter ist sch&#246;n, die Laune besser. Wir weisen die Busfahrer an, von hier aus (Theaterplatz),  auf den Busparkplatz unter der Carolabr&#252;cke, am Terrassenufer hinzufahren, wo wir anschlie&#223;end die Gruppen hinbringen und ins Restaurant fahren k&#246;nnen.</p>
<p>Weitere Rekorde folgen: vom Theaterplatz muss man rechts abbiegen, unter der Augustusbr&#252;cke fahren, links Dampferanlegestelle, gleich die n&#228;chste Betonbr&#252;cke, ist die Carolabr&#252;cke, darunter der Busparkplatz, so habe ich es dem Busfahrer erkl&#228;rt. Er hat sich verfahren!!! Gelandet ist er auf der gegen&#252;berliegenden Seite, an der Staatskanzlei, warum er &#252;ber die Br&#252;cke fuhr wei&#223; ich nicht. Die Stadt war an diesem Tag voller Polizei, Punkertreff, oder so, er wurde von einem freundlichen Polizisten dahin gelotst, wo er hin sollte. Aber, wir haben nur einen Bus, der stand nun am verabredeten Ort, aber wo ist denn der andere geblieben?  Nach zahlreichen Anrufversuchen las er uns am Telefon vor, dass er sich am Bischofsplatz befindet. Er h&#228;tte pl&#246;tzlich, den vor ihm fahrenden Kollegen verloren. Da er kein Roaming-Handy hat, konnte er sich nicht mehr mit ihm verst&#228;ndigen &#8230;</p>
<p>Der Bischofsweg ist schon ein St&#252;ck weit weg, ich erkl&#228;re am Telefon was er nun in sein GPS eingeben soll, wir wurden unterbrochen. Weitere Gespr&#228;che kl&#228;ren mich auf, dass er inzwischen einen PKW gerammt hat und nun auf die Polizei warten muss &#8230;</p>
<p>Ich will wenigstens den einen Teil der Gruppe ins Restaurant bringen, sie hatten seit heute fr&#252;h nichts gegessen. Wir k&#246;nnen nicht abfahren, ein Gast fehlt. Per Handy, was w&#228;ren wir heute ohne, gelingt es ihn zu erreichen und zu lokalisieren. Meine Kollegin rennt solange hin und holt ihn ab.</p>
<p>Nein, wir k&#246;nnen immer noch nicht losfahren, ich bemerke, dass ich mein Handy verloren hatte &#8230; Wir rufen meine Nummer an, Wahnsinn, es geht jemand ran, der ehrliche Finder gab es an dem Ticketstand vor der Semperoper ab. Meine Kollegin bringt den verlorenen Gast und mein Handy, das sie anschlie&#223;end in meinen Briefkasten wirft, mit.</p>
<p>Ich bringe also die H&#228;lfte der Gruppe ins Restaurant, fahre mit demselben, leeren Bus zur&#252;ck und hole die anderen ca. 50 auf dem Parkplatz wartenden und z&#228;hneknirschenden G&#228;ste ab, und bringe sie ins Restaurant.</p>
<p>Wir checken telefonisch die Lage, Busfahrer auf der Polizeiwache. Ich Taxi, Reiseleiter geschnappt und zu Wache. Busfahrer (es sind zwei, wegen der Fahrzeiten….) sitzen bereits im Polizeiwagen, vor der Wache, den wir nun mit der Taxe eskortieren um zum Unfallort hinzukommen. Inzwischen sei ja fast alles gekl&#228;rt, die Polizisten wundern sich, warum die Busfahrer nicht gleich den H&#246;rer mir gereicht h&#228;tten. Am Ort des Geschehens, L&#246;ssnitzstra&#223;e, steht der Bus mit einem klitzekleinen Kratzer an der Sto&#223;stange. Der Autofahrer bekam einen Schreck, Panik, polnischer Bus! Rief gleich die Polizei. Die strafte den Busfahrer mit dem geringsten Busgeld von 35,– EUR, der Fall w&#228;re erledigt, aber es wurde nichts verstanden. Ben&#246;tigt wurde nur noch die gr&#252;ne Versicherungskarte, nix verstehen, deshalb die Wache. Die gr&#252;ne Karte ist nicht auffindbar, alle anderen Papiere sind OK. Ich rede mit Engelszungen auf die freundlichen Polizisten ein, schildere, dass 50 G&#228;ste nun bestimmt auf dem Restaurantparkplatz auf ihren Bus warten, wir d&#252;rfen fahren.</p>
<p>Inzwischen stehen alle 100 G&#228;ste auf dem Restaurantparkplatz. Sie sind alle satt! Vor dem einen Bus stehen zwei Kellnerinnen und r&#252;hren sich nicht vom Fleck, das sieht schon ulkig aus. Bei dem ganzen Durcheinander hatte das Restaurant ebenfalls Panik bekommen, dass die Gruppe f&#252;r ihr Essen nicht bezahlen wird. Ich hatte den Reiseleiter entf&#252;hrt, der hatte das Portmonee. Albern fand ich es trotzdem.</p>
<p>Zu Hause angekommen wartet mein Handy im Briefkasten, ich befreie es und schleppe mich mit letzter Energie f&#252;r Heute in meine Wohnung im zweiten Stock.</p>
<p>Jetzt eine Dusche.</p>
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		<title>DB &#8211; fahrt Zug und spart Geld!</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 13:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine G&#228;stef&#252;hrerin-Story, aber lesenswert.
Zwei Gesch&#228;ftsfrauen unterwegs mit der S-Bahn nach G&#246;rlitz. Abfahrt 10.12 Uhr, ich tr&#246;dle mal wieder morgens herum, also rase ich mit dem Fahrrad zum Bahnhof, ich muss noch vorher das Ticket kaufen. Per Internet ging das nicht, den Automaten hasse ich, blo&#223; gut &#8211; keine Schlange am Schalter, ich &#228;u&#223;ere meinen Wunsch.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine G&#228;stef&#252;hrerin-Story, aber lesenswert.</p>
<p>Zwei Gesch&#228;ftsfrauen unterwegs mit der S-Bahn nach G&#246;rlitz. Abfahrt 10.12 Uhr, ich tr&#246;dle mal wieder morgens herum, also rase ich mit dem Fahrrad zum Bahnhof, ich muss noch vorher das Ticket kaufen. Per Internet ging das nicht, den Automaten hasse ich, blo&#223; gut &#8211; keine Schlange am Schalter, ich &#228;u&#223;ere meinen Wunsch.</p>
<p>Der junge Mann am DB-Schalter ist freundlich und kn&#246;pft mir 35,– EUR f&#252;r hin und zur&#252;ck, ab. Ich stutze und frage nach, ob der Preis wirklich so stimmt, mir kommt es vor, dass ich schon mal preiswerter nach G&#246;rlitz gereist bin. Mein Einwand verringert den verlangten Betrag aber nicht.</p>
<p>Drei nach Zehn, meine Gef&#228;hrtin nicht da, ich rufe an, sie geht nicht ran. Ich bemerke drei unterschiedliche Uhrzeiten, die meiner Armbanduhr, des Handys und der Bahnhofsuhr. Mist, jetzt geht sie ran und kommt auch eingeschwebt, die Zeit wird knapp. Meine Gef&#228;hrtin sieht es locker, sie k&#246;nne ja das Ticket im Zug kaufen! 10.07 Uhr oder so &#8230;</p>
<p>Das war leider ein Irrtum, man kann im Zug beim Schaffner keine Tickets mehr kaufen, wir werden aufgefordert den Zug zu verlassen, Tickets am n&#228;chsten Automaten zu kaufen und eine Stunde sp&#228;ter weiterzufahren. Das kann ich nicht glauben. Jetzt gehe ich zu der Schaffnerin hin, sie ist sehr freundlich, bedauernd best&#228;tigt sie, dass das so sei, keine Fahrscheine mehr im Zug. Es gibt noch die M&#246;glichkeit, Fahrpreis plus 40,– EUR zu bezahlen. Wir sollen aber einen Moment warten. Kurzer Zeit sp&#228;ter kommt sie zu uns und verkauft meiner Begleiterin den Fahrschein, dieser kostet nun 19,90 EUR, das sei das Sachsenticket &#8230;</p>
<p>Ich fletsche die Z&#228;hne, verdrehe die Augen und kann nichts mehr verstehen.</p>
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